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Strandgut
Ein Inseltagebuch

Berndt Seite

Die Ostsee ist ein Sehnsuchtsort, an dem man seine Gedanken mit dem Meer schweifen lassen kann. Beim Anblick der Wellenbewegungen kommen Erinnerinerungen an das Auf und Ab des Lebens auf. In eindrucks- und stimmungsvollen Bildern beschreibt Berndt Seite in seinem Tagebuch philosophische Reflexionen in Rückblick auf sein privates und poltisches Leben. Das raue und derbe Klima der Ostsee, die verschiedenen Jahreszeiten am Meer haben dabei ihren ganz eigenen Charme und helfen ihm, alte Dinge abzustreifen und wieder zu sich selbst zu finden.

Brehm-Gedenkstätte
Auf kleiner Anhöhe am Rand des Dorfes steht im Schatten alter Bäume ein Backsteinhaus. Es öffnet täglich seine Tür für Besucher, die mehr erfahren wollen über das Leben und Wirken der Brehms, die Entwicklung der Ornithologie und über die Erfolgsgeschichte von "Brehms Tierleben".
Bertha Brehm, die Witwe Christian Ludwig Brehms, hatte es 1864 nach dem Tod ihres Mannes erbauen lassen. Zuvor hatte sie mit ihrem Mann und den noch im Hause befindlichen Kindern das Pfarrhaus von Renthendorf bewohnt. Doch mit dem Tod des „Vogelpastors" mussten sie dieses für den nächsten Anwärter der Pfarrstelle frei machen.
Das ehemalige Sommer- und Ferienquartier der Brüder Alfred und Reinhold Brehm beherbergt heute die Brehm Gedenkstätte.
Das ehemalige Sommer- und Ferienquartier der Brüder Alfred und Reinhold Brehm beherbergt heute die Brehm Gedenkstätte.

Mit Bertha zog auch die reiche Vogelsammlung ihres Mannes ins neue Haus und erhielt ihren Platz auf dem großräumigen Dachboden. Nach dem Tode der Mutter nutzten die Brüder Alfred und Reinhold das Haus vor allem als Sommer- und Ferienquartier. Erst 1884 verlegte Alfred Edmund Brehm seinen Wohnsitz wieder nach Renthendorf. Wenige Monate später verstarb er und hinterließ das Gebäude seinen drei Töchtern. Zwei von ihnen bewohnten es bis etwa 1940.

Danach stand es im Besitz der jüngsten Tochter Alfreds, die schon seit Jahren ihren Wohnsitz in Jena hatte. In drei Zimmern des Hauses (den Rest bewohnten nun fremde Leute) versuchte sie den Nachlass ihres Vaters und Großvaters zu ordnen. 1946 öffnete sie zwei der Räume für die Öffentlichkeit und legte damit den Grundstein für die Brehm-Gedenkstätte.

Das Logo der Brehm Gedenkstätte.
Das Logo der Brehm Gedenkstätte.
1991 gründete sich der Förderkreis Brehm e. V., der sich der Erhaltung und Förderung der Gedenkstätte widmet. Regelmäßig finden Vorträge und Führungen statt. Jeden Sonntag nach Ostern und jeden 2. Oktobersonntag sind Geschichtsinteressierte und Naturliebhaber zu einer geführten Wanderung herzlich eingeladen.
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Bilder mit freundlicher Genehmigung der Brehm Gedenkstätte, Renthendorf.

Weitere Informationen: Förderkreis Brehm e. V.

Brehm-Gedenkstätte

Dorfstraße 22
07646 Renthendorf

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