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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Brehm-Gedenkstätte

Brehm-Gedenkstätte

Tina Romstedt

Auf kleiner Anhöhe am Rand des Dorfes steht im Schatten alter Bäume ein Backsteinhaus. Es öffnet täglich seine Tür für Besucher, die mehr erfahren wollen über das Leben und Wirken der Brehms, die Entwicklung der Ornithologie und über die Erfolgsgeschichte von "Brehms Tierleben".
Bertha Brehm, die Witwe Christian Ludwig Brehms, hatte es 1864 nach dem Tod ihres Mannes erbauen lassen. Zuvor hatte sie mit ihrem Mann und den noch im Hause befindlichen Kindern das Pfarrhaus von Renthendorf bewohnt. Doch mit dem Tod des „Vogelpastors" mussten sie dieses für den nächsten Anwärter der Pfarrstelle frei machen.
Das ehemalige Sommer- und Ferienquartier der Brüder Alfred und Reinhold Brehm beherbergt heute die Brehm Gedenkstätte.
Das ehemalige Sommer- und Ferienquartier der Brüder Alfred und Reinhold Brehm beherbergt heute die Brehm Gedenkstätte.

Mit Bertha zog auch die reiche Vogelsammlung ihres Mannes ins neue Haus und erhielt ihren Platz auf dem großräumigen Dachboden. Nach dem Tode der Mutter nutzten die Brüder Alfred und Reinhold das Haus vor allem als Sommer- und Ferienquartier. Erst 1884 verlegte Alfred Edmund Brehm seinen Wohnsitz wieder nach Renthendorf. Wenige Monate später verstarb er und hinterließ das Gebäude seinen drei Töchtern. Zwei von ihnen bewohnten es bis etwa 1940.

Danach stand es im Besitz der jüngsten Tochter Alfreds, die schon seit Jahren ihren Wohnsitz in Jena hatte. In drei Zimmern des Hauses (den Rest bewohnten nun fremde Leute) versuchte sie den Nachlass ihres Vaters und Großvaters zu ordnen. 1946 öffnete sie zwei der Räume für die Öffentlichkeit und legte damit den Grundstein für die Brehm-Gedenkstätte.

Das Logo der Brehm Gedenkstätte.
Das Logo der Brehm Gedenkstätte.
1991 gründete sich der Förderkreis Brehm e. V., der sich der Erhaltung und Förderung der Gedenkstätte widmet. Regelmäßig finden Vorträge und Führungen statt. Jeden Sonntag nach Ostern und jeden 2. Oktobersonntag sind Geschichtsinteressierte und Naturliebhaber zu einer geführten Wanderung herzlich eingeladen.
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Bilder mit freundlicher Genehmigung der Brehm Gedenkstätte, Renthendorf.

Weitere Informationen: Förderkreis Brehm e. V.

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