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Der Bronstein-Defekt

und andere Geschichten 

Christoph Werner

"Ich stellte bald an mir selbst die Verführung durch Zählen und Auswerten fest und empfand die Wonne, Gesetzmäßigkeiten bei gewissen Massenerscheinungen festzustellen. Nichts war vor mir sicher. Als erstes machte ich mich über die Friedhöfe her..."

Iseke, Hermann

wurde am 9. März 1856 in Holungen im Thüringer Eichsfeld geboren. Bekannt wurde er vor allem als Textdichter des Eichsfeldliedes, der inoffiziellen Hymne seiner Herkunftsregion.
Iseke war ein vielfältig engagierter Mann. Er studierte Jura, Philosophie, Germanistik und Theologie und promovierte in Jena in den Rechtswissenschaften. Mit 36 Jahren entschied er sich für den Beruf des Militärpfarrers und kam in dieser Funktion bis China und auch in die damalige deutsche Kolonie Deutsch-Südwest-Afrika, dem heutigen Namibia. Dort starb er am 14. Januar 1907 an Malaria. Seine Leiche wurde am Sterbeort bestattet, später exhumiert und in ein Grab in seinem Geburtsort Holungen verbracht. Als Dichter trat Iseke vor allem mit erbaulicher und Heimatliteratur hervor. Für mehrere Studentenverbindungen des Kartellverbands Katholischer Studentenvereine (KV), in dem er sich intensiv engagierte, schrieb der die Bundeslieder.