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Krabat

Florian Russi | Andreas Werner

Krabat ist die bekannteste Sagenfigur aus der Oberlausitz. Das Müllerhandwerk und das Zaubern hatte er vom "schwarzen Müller" erlernt, von dem man gemunkelte, dass er mit dem Teufel im Pakt stand. Irgendwann musste es zum Machtkampf zwischen Meisetr und Schüler kommen.

Die Hauptwirkungsstätte Krabats war die Mühle in Schwarzkollm, einem Dorf, das heute zu Hoyerswerda gehört. Die Mühle besteht noch und hat nach umfänglicher Restaurierung nichts von ihrer Romantik und Magie verloren. Seit 2012 finden hier die Krabat-Festspiele statt.

Oskar Wilhelm Imhof

Tina Romstedt

Als Sohn eines Lehrers wurde Oskar Wilhelm Imhof  1867 in Hayn (bei Erfurt) geboren. Wie sein Vater wurde auch er Dorfschullehrer. Von 1890-1929 unterrichtete er die Schüler in Niederzimmern, einem Dorfe zwischen Erfurt und Weimar, für das er sich auch sonst vielseitig engagierte.

So gründete er im Gasthof „Zur Sonne" den Raiffeisenverein, verfasste eine dreiteilige Ortschronik und komponierte einen Marsch zu Ehren des Ortes mit dem Titel „Zimmern hoch". Auch für A. Boses Märchenspiel „Rotkäppchen" schrieb er die Musik. Vielleicht führte er das Märchen mit seinen Schülern auf.

Auf dem Boden des Schulhauses entdeckte Imhof eine wertvolle Statue der Heiligen Margarete, die er an das Augustiner-Museum in Eisenach verkaufte. Das eingenommene Geld floss in die Renovierung der Dorfkirche. Eine Nachbildung der Margarete lässt sich noch heute in der Zimmernschen Kirche betrachten.

Imhof bewohnte damals das Haus Nr. 64. Im Alter von 72 verstarb er 1939 im Nachbarort Hopfgarten. Als Heimatforscher und Mundartdichter hat sich Oskar Wilhelm Imhof auch außerhalb Niederzimmerns einen Namen gemacht.

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