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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Kantzenbach, Elisabeth

Kantzenbach, Elisabeth

Elisabeth Kantzenbach wurde 1935 in Berneck im Fichtelgebirge geboren. 1943 zog die Familie nach Günzburg an der Donau um, wo der Vater seine neue Pfarrstelle antrat. Nach dem Abitur im Jahr 1953 studierte sie Pädagogik in Erlangen und arbeitete ab 1955 als Lehrerin in den Schulbezirken Ansbach, Feuchtwangen und Nürnberg.

Seit ihrer Heirat mit Professor Dr. Friedrich Wilhelm Kantzenbach und der Geburt ihrer beiden Söhne unterstützte Elisabeth Kantzenbach die wissenschaftliche Arbeit ihres Mannes, unterrichtete nur noch nebenamtlich und engagierte sich ehrenamtlich.

1989 erwachte ihr Interesse für das Leben und Werk von Nelly Dix (1923-1955), was dazu führte, dass sie seit 1992 mehrmals an den Bodensee reiste, um über die kaum bekannte Malerin und Schriftstellerin zu forschen. Durch das freundliche Entgegenkommen der Familienangehörigen und anderer Zeitzeugen entstand anlässlich des 70. Geburtstages der Künstlerin ein Gedenkheft; fünf Jahre später hielt Elisabeth Kantzenbach die Laudatio zu einer Ausstellungseröffnung und sie verfasste ebenfalls einen Lexikonartikel (für das Allgemeine Lexikon für Künstler/innen des K.G. Sauer Verlag München-Leipzig) über Nelly Dix-Thaesler.

Im Jahr 2007 erschien das Ergebnis ihrer Recherchen als Privatdruck unter dem Titel „Alias. Umrisse des Lebensbildes von Nelly Dix-Thaesler, genannt Nelly Alias Dix", das Buch wurde 2011 in den Bertuch Verlag übernommen.

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