Thüringen-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Thüringen-Lese
Unser Leseangebot

Die Liebe in Mythen und Sagen

Florian Russi

Broschüre, 24 Seiten
EUR 2,00

Liebesglück und Liebesleid beschäftigen die Menschen seit Jahrhunderten. Ihren Ausdruck fanden sie in zahlreichen Mythen und Legenden, vom frühen Altertum bis in die frühe Neuzeit.

Historischer Friedhof Weimar - BUGA 2021

Historischer Friedhof Weimar - BUGA 2021

Carolin Eberhardt

Die BUGA 2021 präsentiert sich nicht nur mit einer großen Anzahl historischer Gartendenkmäler, sondern rückt auch die Grabkunst in den Vordergrund. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass BUGA-Besucher neben dem Camposanto in Buttstädt und dem Historischen Friedhof Apolda auch den Historischen Friedhof Weimar als BUGA-Außenstandort besuchen können. Der historische Bereich des Städtischen Friedhofs Weimar, welcher von der Seite des Poseckschen Gartens zu erreichen ist, bietet neben seinen vielseitig gestalteten Grabsteinen der einstigen Weimarer Prominenz die bekannte Gedächtnishalle der Kriegsgefallenen sowie die viel besuchte Fürstengruft, in der, wie der Name bereits andeutet, die Weimarer Großherzöge mit ihren Familien zur letzten Ruhe gebettet wurden. Zwar nicht herzoglich, aber zumindest verehrt, findet sich hier die letzte Ruhestätte des Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe sowie des großen Dichters Friedrich Schiller, beide wurden auf Wunsch des Großherzogs Carl August ebenfalls in der sonst für die Fürsten vorbehaltenen Gruft bestattet.

Ein weiterer Point-of-Interest ist die an die Fürstengruft anschließende Russisch-orthodoxe Kirche, deren Entstehungszeit sich auf die Jahre 1860 bis 1862 belief. Die Erbauung erfolgte im Auftrag der russischen Großfürstin Maria Pawlowna, welche das Gebäude als Grabkapelle nutzte. Eindrucksvoll stellen sich die kunstvoll gestalteten Gräber der großen Weimarer Denker und Dichter entlang der Mauer dar. Hier findet der Besucher das Familiengrab Goethes, aber auch Charlotte von Stein ruht hier unter einer prachtvoll gestalteten Grabanlage.

Erwähnenswert ist der Umstand, dass der Historische Friedhof Weimar auch außerhalb des BUGA-Events zu einem der meistbesuchten Friedhöfe Deutschlands zählt. 1998 wurde der Friedhof mit der Fürstengruft durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Friedhof blickt auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. Aus Platzmangel auf dem ehemaligen Jokobskirchhof, dem vormaligen Friedhof der Stadt, erfolgte von 1814 bis 1818 die Anlegung des „Neue(n) Friedhof(s) vor dem Frauentore“. Eine erste Erweiterung erfuhr das Gelände 1862 in südlicher und westlicher Ausdehnung und entwickelte sich zum Hauptfriedhof der Stadt. Der als Historischer Friedhof bezeichnete parkähnliche, im Norden gelegene, Friedhofsteil stellt dabei den ursprünglich angelegten Bereich dar. Da sein historischer Charakter auch weiterhin für die Nachwelt erhalten bleiben soll, finden auf diesem Gelände heute keine Beerdigungen statt.

 

*****

Textquellen: 

>https://stadt.weimar.de/stadtverwaltung/projekte/bundesgartenschau-2021/historischer-friedhof-weimar/< abgerufen am 03.08.2021.

>https://www.klassik-stiftung.de/fuerstengruft/< abgerufen am  03.08.2021.

>https://www.buga2021.de/pb/buga/home/gartenschau/aussenstandorte< abgerufen am 03.08.2021. 

 

Bilder: von Carolin Eberhardt, Juli 2021.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Historischer Friedhof Weimar - BUGA 2021


99425 Weimar

Detailansicht / Route planen

Werbung:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen