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Astrid Koopmann/ Bernhard Meier
Kennst du Erich Kästner?

Ist das dort nicht Kästner, Erich Kästner? Ich habe gehört, er war gerade auf großer Reise - Dresden, Leipzig, Berlin, München oder so. Soll ich dich mit ihm bekannt machen? Kästner mal ganz privat! Er hat immer eine Menge spannender Geschichten auf Lager.

Residenzstadt Gotha - BUGA 2021

Residenzstadt Gotha - BUGA 2021

Carolin Eberhardt

Als eine der ältesten europäischen Gartenanlagen im englischen Stil verfügt die spätbarocke Gartenanlage nicht nur über eine prunkvolle Orangerie, welche deutschlandweit als eine der schönsten ihrer Art zählt, sondern umfasst ferner auch mehrere Bereiche, die einst eigenständige Gärten darstellten. Die Schlossanlage lässt sich in drei mehr oder weniger separate Parkgelände untergliedern.

Südlich des Schlosses Friedenstein wurde in den Jahren 1769 bis 1771  der englische Garten geplant und gestaltet. Die Ostseite des Schlosses wird durch die barocke Gartenanlage gerahmt, welche in das Gelände der Orangerie übergeht. Die Gebäude aus dem 18.Jahrhundert verfügen über architektonische Besonderheiten, wie zum Beispiel den zum Prunksaal gestalteten Mittelbau. Neben der Nutzung als Winterquartiere für die tropischen Pflanzen fanden hier in vergangenen Zeiten zahlreiche Gartenfeste statt. Die barocken Blumenbeete in der Mitte der Gebäude sind in ihrer einstigen Form heute noch erhalten.

Ein weiterer Teil der Gesamtanlage erstreckt sich zwischen dem Schloss und dem Herzoglichen Museum in südlicher Ausdehnung. Die das Museum einst umgebenden weitläufigen Rasenflächen sind heute zwar nicht mehr erhalten, dennoch büßt der monumentale Bau der Neurenaissance auch heute seine majestätische Wirkung in keinerlei Hinsicht ein. Hier finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen statt. Durch den Oberhofgärtner Carl Theobald Eulefeld wurde zur Erweiterung der naturkundlichen Sammlungen von 1869 bis 1882 der 1,2 Hektar große Tannengarten  am Herzoglichen Museum angelegt, welcher einen Bestand von 170 Exemplaren aus vierzig verschiedenen Nadelgehölzarten aufzuweisen hatte.

Impressionen des BuGA-Außenstandortes

Das Schloss in seiner FrontansichtDer Eingang zur OrangerieDas SchlossportalHier fanden sich einst weitläufige GrünflächenGartenkunst gegenüber des herzoglichen MuseumsNatürliche Blumenpracht ziert die WegeKunstvolle Gartenzier in der OrangerieHier erwachen UrlaubsträumeResidenzstadt Gotha (Vorschau)

 

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Textquellen:

Wandel, Uwe Jens: Von Gotha nach Kew – von Kew nach Gotha: Zur Entstehung des Englischen Gartens in Gotha in: Landschaftsgärten des 18. Und 19. Jahrhunderts: Beispiele deutsch-britischen Kulturtransfers, München: Sauer Verlag, 2008, S. 107f.

Scheffler, Jens: „Kunstlos und wahr hervorzubringen gewusst…“ – Ein Beitrag zur Geschichte und aktuellen Situation des Englischen Gartens im Schlosspark Gotha in: Landschaftsgärten des 18. Und 19. Jahrhundert: Beispiele deutsch-britischen Kulturtransfers, München: Saur Verlag, 2008, S.137f.

>https://www.stiftungfriedenstein.de/schlosspark< abgerufen am 26.07.2021.

 

Bilder: von Carolin Eberhardt.

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