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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Historische Bockwindmühle Klettbach

Historische Bockwindmühle Klettbach

Rita Dadder

Museumsmühle und Wahrzeichen der Gemeinde

Die Bockwindmühle bei Klettbach steht 438 m über dem Meeresspiegel und ist damit die höchstgelegene Bockwindmühle Deutschlands. Es bedurfte einiger Anstrengung Klettbacher Bürger, um diese historische Mühle, die seit 1961 dem Verfall preisgegeben war, wieder aufzubauen und als Musemsmühle Besuchern zugänglich zu machen.

Die Bockwindmühle ist der älteste Mühlentyp in Europa. Sie findet im europäischen Raum seit dem 12. Jahrhundert Erwähnung. In Deutschland wurden diese Mühlen häufiger ab dem 15. Jh errichtet und vor allem als Getreidemühlen genutzt.

auptmerkmal einer Bockwindmühle ist, dass die gesamte Mühle auf einem einzigen dicken senkrecht stehenden Pfahl - dem Hausbaum steht, der wiederum eingebettet ist in ein Stützgestell unter der Mühle, den sogenannten „Bock". Diese Konstruktion hatte den Vorteil, dass die gesamte Mühle auf dem Hausbaum mittels eines Auslegerbaums (Steerts) „in den Wind gedreht" werden konnte, so dass der Wind von vorn auf die Mühlenflügel trifft und sie in Bewegung setzt.

Bedingt durch diese Konstruktion konnte eine Bockwindmühle auch relativ leicht ab- und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden. So geschah es auch mit der Bockwindmühle Klettbach.

war gab es in der Nähe von Klettbach schon seit 1810 eine kleinere Bockwindmühle, doch genügte diese Anfang des 20. Jahrhunderts nicht mehr den Erfordernissen. Auf Veranlassung des KLettbacher Müllers Osmund Hochstein wurde 1909 eine Bockwindmühle aus Esperstadt (heute Kyffhäuserkreis), die 1743 erbaut worden war, mittels Bahn und Pferdetranstransporten nach Klettbach gebracht und dort, nur 120 Meter entfernt von ihrem heutigen Standort, wiederaufgebaut. Diese Mühle belieferte die Bewohner von Klettbach und Umgebung bis 1961 mit Schrot und Mehl.

1988 gründeten engagierte Klettbacher Bürger einen Mühlenverein mit dem Ziel, die Mühle als Museumsmühle zu erhalten und zugänglich zu machen. 2005 konnte die alte Mühle an ihren heutigen Standort - das Grundstück wurde eigens zu dem Zweck gekauft - umgesetzt werden. Gleichzeitig wurde sie grundlegend rekonstruiert, erhielt neue Flügel und ein wieder instandgesetztes Mahlwerk .  

Die Grundfläche der 28 Tonnen schweren Mühle beträgt 6x6 Meter, bei einer Höhe von 14 Metern und einem Flügeldurchmesser von 19 Metern.

Der Mühlenverein bemüht sich weiter, die historische Mühlentechnik ganz wieder herzustellen und die Mühle, die heute schon ein Wahrzeichen der Gemeinde Klettbach ist, zu erhalten.

ie Bockwindmühle Klettbach ist von Aprll bis Oktober an jedem 4. Sonntag im Monat geöffnet, auf Voranmeldung sind auch Besichtigungen zu anderen Zeiten möglich. Zudem findet jedes Jahr zum Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag auch auf dem Gelände der Klettbacher Mühle ein Fest statt, bei dem der Mühlenverein seinen Besuchern viel Information und Unterhaltung bietet. Auch für das leibliche Wohl der Gäste wird natürlich gesorgt.

HäckslerMühlenunterbauTrieur- und Laufstein

 

 

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Fotos: Rita Dadder

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99102 Klettbach

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