Thüringen-Lese

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Unser Leseangebot

Rainer Eckert

SED-Diktatur und Erinnerungsarbeit im vereinten Deutschland
Eine Auswahlbibliografie

Unverzichtbares Nachschlagewerk für die Forschung

Die Bibliografie enthält als Standardwerk ca. 8.000 Monografien und Aufsätze zur Geschichte von Opposition und Widerstand gegen die kommunistische Diktatur in Ostdeutschland. Dazu kommen Arbeiten, die sich mit der politischen Repression, der Friedlichen Revolution und der deutschen Wiedervereinigung 1989/90 sowie mit der geschichtspolitischen und Theoriediskussion dieser Themen in den vergangenen 30 Jahren beschäftigen. Die Titel sind weltweit gesammelt. Damit ist die Bibliografie von grundlegender Bedeutung nicht nur für die zeitgeschichtliche Forschung, für politische Bildungsarbeit und für die »Aufarbeitung« der SED-Diktatur in der Bundesrepublik Deutschland, sondern weltweit.

Automobile Welt Eisenach

Automobile Welt Eisenach

Göran Seyfarth

Vom Dixi zum Wartburg

Als Opel 1991 das Werk in Eisenach eröffnete, konnte die Stadt bereits auf ein knappes Jahrhundert Fahrzeugbau-Historie zurückblicken. 1896 gegründet, verließ bald der erste „Wart-burg-Motorwagen“ die Eisenacher Fahrzeugfabrik. Ab 1904 erhielten die als zuverlässig und leistungsstark bekannten Au- tomobile aus dem Haus den Namen „Dixi“. In den Jahren der Weimarer Republik folgten wirtschaftlich schwierige Zeiten, 1928 erwarb BMW die Fahrzeugfabrik und begann dadurch mit der Produktion von Autos. Der Markenname wechselte, aus „Dixi“ wurde BMW. Am Ende des zweiten Weltkrieges zer- störten Bomben das Werksgelände schwer, viele Maschinen wurden zuvor in Sicherheit gebracht. Eine vollständige Sprengung durch die Nationalsozialisten konnte ebenso verhindert werden wie eine geplante spätere Demontage durch die Sowjets.

Zögernd lief die Produktion nach 1945 wieder an.  Die Verantwortlichen in der DDR ordneten die Entwicklung von Zweitakt-PKW an, 1955 rollte der erste „Wartburg P 311“ aus den Hallen an der Hörsel. Der Nachfolger „Wartburg 353“ war ab 1966 neben dem Zwickauer Trabant allgegenwärtig auf den Straßen Ostdeutschlands. Ein Werksneubau ab 1976 sollte chronischem Platzmangel und logistischen Problemen entgegenwirken. Letztlich konnte auch der Einbau von VW-Motoren ab 1988 das Einbrechen der Nachfrage nach dem Ende der DDR nicht stoppen, 1991 lief der letzte Wartburg vom Band. Eine Ausstellung in den alten Werkhallen mit Fahrzeugen aus allen Epochen erzählt die ganze Geschichte.


Öffnungszeiten

Mo geschlossen
Di-So 11:00 - 17:00 Uhr

Stiftung Automobile Welt Eisenach Museum

Friedrich-Naumann- Straße 10

99817 Eisenach

Tel.: 03691 / 77212

www.awe-stiftung.de

*****

Textquelle:

Seyfarth, Gören: Thüringen: Die 99 besonderen Seiten der Region, mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH, Halle, 2016, S.50f.

Bildquellen:

Fotos von Barbara Gerlach.

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