Thüringen-Lese

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Radu Țuculescu

Metzgerei Kennedy
Roman
Aus dem Rumänischen von Peter Groth

Im Städtchen Untermond in Siebenbürgen ist für Montagmorgen die Eröffnung eines Geschäfts angekündigt. Nichts Besonderes, wäre da nicht dieser ungewöhnliche Name: »Metzgerei Kennedy«. Doch ehe es so weit ist, kommt es in den drei Tagen und Nächten zuvor zu einer Reihe verwirrender Ereignisse. Dem Leser begegnen merkwürdige Gestalten, liebenswerte, lustige, ernsthafte. Pummelige Engel, Glühwürmchen, rote Teufelchen, Vampirmücken und Störche, die von einem Land träumen, in dem es Frösche regnet. Und manch einer in Untermond stellt sich die Frage: »Wer ist eigentlich dieser Kennedy?« Und die Engelchen zucken mit den Schultern, gleichgültig gegenüber den großen Problemen der Menschheit … Ein burlesker Roman mit dramatischen Seiten und solchen, die einen immer wieder zum Lachen bringen.

Deutsches Teddybären-Museum

Deutsches Teddybären-Museum

Göran Seyfarth

Bären in Sonneberg

Würde er aufrecht stehen, wäre er stolze 5,60 Meter hoch. Der  größte  Teddybär  der  Welt  sitzt  laut  einem  Eintrag  im  Guinness-Rekordbuch in einem Schaufenster in der Bahnhofstraße mitten in der Spielzeugstadt Sonneberg. In besagtem Haus hat das Deutsche Teddybären-Museum seinen Sitz, zeigt  die ganze Vielfalt der „Bärenwelt“, allerlei aus Historie und Gegenwart der knuddligen Gesellen. Die ersten Teddybären sollen  übrigens 1902 hergestellt worden sein, über die Details sind die Historiker allerdings uneins. Einige gehen davon aus, dass die ersten Bären in der schwäbischen Werkstatt von Richard Steiff, einem Neffen der Spielzeug-Fabrikantin Margarete Steiff, genäht und gestopft wurden.

Andere halten einen kuriosen Vorfall mit Theodor ("Teddy") Roosevelt für das ausschlaggebende Ereignis. Der US-Präsident hatte kein Glück bei der Bärenjagd, ein Karikaturist verarbeitete die Szene und machte sozusagen den Bären zur Symbolfigur des Politikers. In Brooklyn soll daraufhin mit der Fabrikation von Teddys begonnen wurden sein, der Präsident selbst soll der Verwendung seines Namens zugestimmt haben. Zurück nach Sonneberg. Die Entstehung der putzigen Gesellen kann man vor Ort in der Werkstatt mitverfolgen, Interessierte können sogar ihren eigenen Teddybären stopfen. Kindheitserinnerungen werden wach, denn nicht wenige von uns dürften, ohne es bewusst registriert zu haben, mit einem Produkt aus der rund 100-jährigen Traditions-Bären-Fabrik aufgewachsen sein.

Martin-Bären GmbH

Bahnhofstraße 29

96515 Sonneberg

Tel.: 03675 / 702008

www.martinbaeren.de

*****

Textquelle:

Seyfarth, Gören: Thüringen: Die 99 besonderen Seiten der Region, mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH, Halle, 2016, S.80f.

Bildquellen:

Fotos von Barbara Gerlach.

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