Thüringen-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Thüringen-Lese

Olaf Jacobs (Hg.)

Die Treuhand – ein deutsches Drama

Das Buch »Die Treuhand – ein deutsches Drama« spürt der Geschichte der polarisierenden Institution nach. Ausgehend von der wirtschaftlichen Situation 1989/90 werden zunächst die Startbedingungen, Chancen und Probleme der bevorstehenden wirtschaftlichen Transformation dargelegt, um dann anhand konkreter Fallbeispiele klarzumachen: Der Niedergang eines Unternehmens prägte überall im Osten ganze Regionen – und veränderte das Leben der Menschen nachhaltig. Durch die Vielfalt der Geschichten wird die facettenreiche Arbeit der Treuhandanstalt in ihrer ganzen Ambivalenz deutlich: Mal war sie Helfer, mal Bremsklotz und mal Totengräber.

Unser Leseangebot
Deutsches Teddybären-Museum

Deutsches Teddybären-Museum

Göran Seyfarth

Bären in Sonneberg

Würde er aufrecht stehen, wäre er stolze 5,60 Meter hoch. Der  größte  Teddybär  der  Welt  sitzt  laut  einem  Eintrag  im  Guinness-Rekordbuch in einem Schaufenster in der Bahnhofstraße mitten in der Spielzeugstadt Sonneberg. In besagtem Haus hat das Deutsche Teddybären-Museum seinen Sitz, zeigt  die ganze Vielfalt der „Bärenwelt“, allerlei aus Historie und Gegenwart der knuddligen Gesellen. Die ersten Teddybären sollen  übrigens 1902 hergestellt worden sein, über die Details sind die Historiker allerdings uneins. Einige gehen davon aus, dass die ersten Bären in der schwäbischen Werkstatt von Richard Steiff, einem Neffen der Spielzeug-Fabrikantin Margarete Steiff, genäht und gestopft wurden.

Andere halten einen kuriosen Vorfall mit Theodor ("Teddy") Roosevelt für das ausschlaggebende Ereignis. Der US-Präsident hatte kein Glück bei der Bärenjagd, ein Karikaturist verarbeitete die Szene und machte sozusagen den Bären zur Symbolfigur des Politikers. In Brooklyn soll daraufhin mit der Fabrikation von Teddys begonnen wurden sein, der Präsident selbst soll der Verwendung seines Namens zugestimmt haben. Zurück nach Sonneberg. Die Entstehung der putzigen Gesellen kann man vor Ort in der Werkstatt mitverfolgen, Interessierte können sogar ihren eigenen Teddybären stopfen. Kindheitserinnerungen werden wach, denn nicht wenige von uns dürften, ohne es bewusst registriert zu haben, mit einem Produkt aus der rund 100-jährigen Traditions-Bären-Fabrik aufgewachsen sein.

Martin-Bären GmbH

Bahnhofstraße 29

96515 Sonneberg

Tel.: 03675 / 702008

www.martinbaeren.de

*****

Textquelle:

Seyfarth, Gören: Thüringen: Die 99 besonderen Seiten der Region, mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH, Halle, 2016, S.80f.

Bildquellen:

Fotos von Barbara Gerlach.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Fahrzeugmuseum Suhl
von Göran Seyfarth
MEHR

Deutsches Teddybären-Museum

Bahnhofstraße 29
96515 Sonneberg

Detailansicht / Route planen

Werbung:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen