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Quatsch Didel Datsch

Kinderreime

von Norbert Neugebauer (Autor), Werner Kiepfer (Autor), Petra Lefin (Illustrator)

Kinder wollen unterhalten sein. Sie lieben Geschichten und Spaß, Rhythmus und Reim.
Das Spiel mit den Worten, die einen ähnlichen Klang aufweisen, fasziniert sie. Der Gleichklang und Rhythmus von Versen lassen sie die (Mutter-)Sprache spielerisch erfassen. Dadurch lassen sie sich schnell auswendig lernen, immer wieder nachsprechen und fördern so das Sprachvermögen. - Mit den liebevollen Zeichnungen von Petra Lefin bietet das Heft Unterhaltung für die ganze Familie.

Die Roten Spitzen zu Altenburg

Jürgen Friedel

Wilhelm Grimm schieb über die Sagen "Die Volkssage will aber mit keuscher Hand gelesen und gesprochen sein. Wer sie hart angreift, dem wird sie die Blätter krümmen und ihren eigensten Duft vorenthalten." In den Sagen stecke ein großer Fund an reicher Entfaltung und Blüte ... Es ist Erbe, das wir bewahren müssen, aufbewahren durch Weitergeben, indem wir es unseren Kindern vorlesen oder erzählen und somit weiterleben lassen.

Dr. Jürgen Friedel

Über 800 Jahre ist es her, daß Kaiser Friedrich I. (1120 - 10. Juni 1190), den man in Italien Barbarossa (Rotbart) nannte, in Altenburg weilte. Im März 1160 hatte Papst Alexander III. über ihn den Bann verhängt. Rotbart mußte sich verpflichten, 12 Klöster zu bauen, um davon freizukommen.

Bei einem machte er sich viel Kopfzerbrechen, denn es fehlten ihm ein Baumeister und die Steinmetzen dafür. So musste er zunächst selbst darüber nachdenken, wie die neue Kirche aussehen sollte. dabei fiel ihm sein roter Bart ein, der eine lange und eine kurze Spitze hatte. So entschied er, dass die Türme demgemäß zu bauen seien, und es entstanden die zwei aus roten Ziegelsteinen errichteten Türme von ungleicher Höhe. Sie wurden unten durch einen Zwischenbau verbunden.

In dieser Gestalt blicken sie, die Roten Spitzen, noch heute herunter auf das alte Altenburg und mancher wird wohl dabei sich verwundern, wie haltbar man dazumal gebaut hat. Das Wunder soll gar nicht so groß sein. Es war nämlich ein vortreffliches Weinjahr, als man die Spitzen hochmauerte. Der Wein war schließlich so billig, daß man etliche Kannen für einen Pfennig bekam. Man konnte sich's leisten, den Mörtel zu diesem Gebäude mit Wein anzurühren, und daher hält noch heute er so fest.

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