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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Lauschaer Kugelmarkt

Lauschaer Kugelmarkt

Sebastian Keßler

Der 28. Lauschaer Kugelmarkt wird am 01. Dezember 2017 durch den Bürgermeister der Stadt und seine Glasprinzessin im Zentrum der Glasbläserstadt, auf dem Hüttenplatz um 13:00 Uhr eröffnet.

Öffnungszeiten

30.11. - 01.12.2019 von 10:00 bis 18:00 Uhr
07.12. - 08.12.2019 von 10:00 bis 18:00 Uhr

Der Kugelmarkt in Lauscha ist nicht nur ein Weihnachtsmarkt an sich, sondern hier dreht sich, wie der Name schon sagt, alles um die Christbaumkugel. Doch nicht nur Kugeln sondern auch Figuren, Glocken, Herzen, Zapfen, Tropfen, Trompeten und natürlich auch Engel gehören zum gläsernen Sortiment Lauschas. Und so bezeichnen die Lauschaer ihren Kugelmarkt als den originellsten Spezialmarkt für gläsernen Christbaumschmuck. Und das zu recht, denn die südthüringische Glasbläserstadt Lauscha ist der Geburtsort der gläsernen Christbaumkugel. Vermutlich war es ein armer Glasbläser, der 1847, weil er keine echten Äpfel und Nüsse für seinen Weihnachtsbaum hatte, die ersten Vorreiter der heutigen Christbaumkugel schuf - Früchte und Nüsse aus Glas. Diesen folgte bald die erste Christbaumkugel.

 

Die Glasbläserkunst, hier die Bemalung von Weihnachtsschmuck, hat in Lauscha lange Tradition.
Die Glasbläserkunst, hier die Bemalung von Weihnachtsschmuck, hat in Lauscha lange Tradition.

 

Zentrum des Kugelmarktes ist der Hüttenplatz. Hier finden Besucher den berühmten gläsernen Christbaumschmuck in seinen schönsten Farben und Formen aus den Lauschaer Manufakturen. Entlang der Glasmeile reihen sich das Florianstor, eine Modellbahnausstellung, die Weihnachtsmanufaktur im Glaszentrum, die Hüttenweihnacht in der Farbglashütte und das Weihnachtsparadies am Rennsteig aneinander. Im Glaszentrum können Besucher live miterleben, wie die Glasbläser das geschmolzene Glas kunstvoll formen und gläserne Meisterwerke entstehen. In der Farbglashütte Lauscha erwartet die Besucher ein interessantes Rahmenprogramm mit musikalischer Unterhaltung, Kreativangeboten, Hüttenabend und Kinderprogramm. Im Museum für Glaskunst öffnet wie jedes Jahr eine Sonderausstellung „Weihnachten im Museum".

Öffnungszeiten:

Am Wochenende des 1. und 2. Advent jeweils Samstag und Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr


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Text und Bilder mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Tourismus GmbH.
Fotos: Krebs Glas Lauscha GmbH.

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