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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Rundgang durch Bad Berka

Rundgang durch Bad Berka

Rathaus
Rathaus

 

„Goethe-Bad im Grünen“ nennt sich die nur 10 km südlich von Weimar und mitten im Landschaftsschutzgebiet „mittleres Ilmtal“ gelegene kleine Kurstadt.

Marktplatz
Marktplatz

 

Rathaus, Marktplatz und umliegende Gebäude sind vom klassizistischen Stil  Coudrays geprägt, der ab 1816 als großherzoglicher Oberbaumeister in Weimar wirkte.

Kirchstraße
Kirchstraße

 

Die Kirchstraße führt vom Marktplatz zur barocken evangelisch-lutherischen Kirche St. Marien.

Goethehaus
Goethehaus

 

Wohnhaus von Heinrich Schütz, Gastgeber Goethes anno 1818

Zur Goethe-Zeit "Edelhof",  heute Forstamt Bad Berka
Zur Goethe-Zeit "Edelhof", heute Forstamt Bad Berka

 

Hier weilte der Dichter mit seiner Frau im Frühsommer 1814

Coudrayhaus
Coudrayhaus

 

Dieses Haus wurde von dem Baumeister Coudray im Auftrag von Großherzog Carl August als Bade- und Gesellschaftshaus projektiert. Heute wird das Coudrayhaus vorwiegend für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

 

Ein Wegweiser 

Kurpark
Kurpark

 

Auf Veranlassung von Herzog Carl-August von Sachsen-Weimar und mit Unterstützung Goethes entstanden die ersten Kuranlagen. Seit 1911 darf sich Berka offiziell "Bad" nennen.

Median-Klinik
Median-Klinik

 

Die Median-Kliniken am Adelsberg wurden 1994 und 1997 eröffnet.

 

Rund 150 km Wander-, Walking- und Radwege sind um die Kurstadt herum ausgeschildert.

Goethebrunnen
Goethebrunnen

 

Die heilkräftige Quelle des Goethebrunnens wurde 1807 entdeckt.

 

Klein-Venedig

Das ThiLLM
Das ThiLLM

 

Das ThiLLM (Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien)

 

 

 

 

 

 

 

Die Zentralklinik

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Hospiz Bad Berka
Hospiz Bad Berka

 

Hospiz Bad Berka

Zeughaus
Zeughaus

 

Das 1739 erbaute Zeughaus diente Herzog Ernst August zur Unterbringung von Jagdutensilien. Heute beherbergt es als Bürgerhaus u.a. eine Bibliothek und das Stadtarchiv.

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Fotos: Florian Russi
Texte: Rita Dadder