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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Eichsfelder Feldgieker

Eichsfelder Feldgieker

Christian Koch

Wurstspezialität aus Thüringen

Im Eichsfeld in Thüringen wird seit vielen Jahren eine sehr schmackhafte Rohwurst hergestellt, die als „Eichsfelder Feldgieker" bekannt ist. Ihren Namen hat sie wahrscheinlich daher, dass die Bauern, wenn sie zur Feldarbeit fuhren, die Würste an der Rückseite ihrer Fuhrwerke aufhängten, um sie in der Mittagspause oder nach getaner Arbeit aufzuessen. Bis es dazu kam, konnten die Würste den Bauern bei der Arbeit „zusehen" und auf ihre Felder „gieken" (schauen).

Der Eichsfelder Feldgieker ist als Marke im Qualitätsregister der Europäischen Union und als „geschützte geografische Angabe (ggA)" anerkannt. Feldgieker oder ähnliche Würste werden zwar auch an anderen Orten, so z.B. in Göttingen hergestellt, der Eichsfelder Feldgieker zeichnet sich allerdings durch besondere Eigenheiten aus. Grundbestandteil ist fein zerkleinertes mageres Schweinefleisch. Die Schlachttiere müssen aus der Region stammen und mindestens 1 Jahr alt sein. Das Fleisch wird noch schlachtwarm verarbeitet und mit Gewürzen vermengt, zu denen Nitritpökelsalz, Pfeffer und andere gehören, deren Menge und Konsistenz von den Herstellern als Betriebsgeheimnis gehütet werden. Die Würste werden in Hüllen gefüllt, die aus der Fetthaut des Bauchschmers vom Schwein hergestellt werden. Anschließend werden sie mindestens 6 Monate lang in speziellen Räumen luftgetrocknet, seltener auch kalt geräuchert. Das Endprodukt schmeckt sehr würzig und herzhaft. Es erinnert ein wenig an die italienische Salami, hat aber eine eigene Note, die Lust darauf macht, noch mehr davon zu essen.

 

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Fotos: Rudolf Dadder

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