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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

mini-a-thür Ruhla

mini-a-thür Ruhla

Jessy von Berg

Der mini-a-thür-Park ist Thüringens einziger Miniaturenpark. Eröffnet wurde er im Mai 1999 und seither stetig erweitert. Auf einem Gelände von über 18.000 Quadratmetern im Ruhlaer Lappengrund ist es dem Projektteam gelungen, ein außergewöhnliches Freizeiterlebnis zu schaffen, das bis heute Groß und Klein begeistert.

Über 112 Modelle hat der mini-a-thür-Park in Ruhla zu bieten. Modelle wovon? Von bekannten, thüringischen Sehenswürdigkeiten und Bauwerken, die im Maßstab 1:25 nachgebaut wurden und so die Möglichkeit bieten, die Dinge einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Außerdem ist der Park gut geeignet, um sich für den nächsten Ausflug Inspiration zu holen und sich das ein oder andere Gebäude auch einmal in seiner „echten“ Größe anzusehen.

Viele der Bauwerke erkennt man auf den ersten Blick, beispielsweise die Wartburg in Eisenach, die neben dem Gothaer Schloss Friedenstein eines der größten Modelle des Parks darstellt. Weiterhin zu finden sind das Deutsche Spielzeugmuseum Sonneberg und das Zeiss-Planetarium in Jena. Mit Liebe zum Detail wurde auch die Umgebung der jeweiligen Gebäude gestaltet: Man verwendet Modellautos und Spielzeugmenschen, um den Eindruck der Vogelperspektive zu verstärken und das reale Verhältnis zwischen Bauwerk und Besuchern zu verdeutlichen. Die Modelle wurden außerdem mit viel Sorgfalt in die natürliche Umgebung des Parks eingegliedert, sodass sie nicht wie Fremdkörper in der Natur stehen sondern sich gut in das Gesamtbild einfügen. Dennoch sind nicht nur die Modelle einen Blick wert. Es gibt zahlreiche kleine Attraktionen, beispielsweise ein Freigehege mit Ziegen und Alpakas, eine Modellbootanlage und in die Modelle eingebaute Besonderheiten. Es ist zum Beispiel mit nur einem Knopfdruck möglich, einen Zug im Bahnhof Eisenach starten zu lassen, der dann auf der Miniaturstrecke über Erfurt zum Bahnhof Altenburg fährt.

Zur besseren Orientierung und für ein wenig Hintergrundwissen kann man an der Ticketkasse ein Begleitheft erwerben. Darin findet man zahlreiche Informationen zu den dargestellten Modellen, darunter auch Öffnungszeiten und Preise ihrer „realen“ Geschwister. Auch ein Plan des Parks ist enthalten.

Mini-a-thür selbst ist das ganze Jahr über geöffnet und zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Informationen zu Anfahrt, Eintrittspreisen und Parkplätzen finden sich auf der übersichtlich gestalteten Website des Parks.


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Fotos: Jessy von Berg

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