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Mimo hat Zahnweh

Ines Andre-Korkor

Als Meerschweinchen Mimo eines Tages erwacht, hat es fürchterliche Zahnschmerzen. Doch es will den Geburtstag seines besten Freundes nicht verpassen. Ob die Feier so viel Ablenkung bietet, dass sich das Zahnweh vergessen lässt?

Eine Geschichte für die Jüngsten zum Thema Zahnarzt und Zahnschschmerzen. Die niedlichen und warmherzigen Illustrationen von Petra Lefin lassen nicht nur Kinderherzen weich werden.

Historisch-technisches Museum Sömmerda

Historisch-technisches Museum Sömmerda

Carolin Eberhardt

Im historischen Dreyse-Haus

Miniatur des Dreyse-Denkmals im Museum
Miniatur des Dreyse-Denkmals im Museum

Ein wunderschönes beschauliches Häuschen inmitten der Sömmerdaer Altstadt. Aber hier, ein Museum? So steht bestimmt mancher Besucher vor dem Haus, dass die Adresse Weißenseer Straße 15 trägt. Beschaulich gemütlich, und doch aus mindestens dreierlei Gründen historisch und kulturell interessant und keinesfalls zu unterschätzen.

In dem Gebäude ist nicht nur die Städtische Bibliothek beheimatet, sondern in den Räumen der oberen Etage befindet sich auch das Historisch-technische Museum. Die Bibliothek scheint am Wochenende sehr gut besucht zu sein, sowohl Einzelpersonen, männlich, weiblich und jeden Alters, als auch Familien mit Kindern gehen ein und aus. Darüber hinaus bietet die Bücherei regelmäßig verschiedene Veranstaltungen - darunter Lesungen für Kinder, aber auch für Erwachsene – an.

Die zeitgenössische Inneneinrichtung aus Dreyses Zeit ist Bestandteil der Ausstellung
Die zeitgenössische Inneneinrichtung aus Dreyses Zeit ist Bestandteil der Ausstellung

Ein weiterer guter Grund für die historische Brisanz des Hauses findet sich darin, dass es sich dabei um das sogenannte Dreyse-Haus handelt – das Wohnhaus von Nicolaus von Dreyse, dem Erfinder des Zündnadelgewehrs, welcher Sömmerda seine Heimatstadt nennen durfte. Wie naheliegend ist demzufolge, dass die Ausstellung ihren Mittelpunkt auf das Leben und Wirken Dreyses legt. Darüber hinaus gibt es einiges über die 200-jährige industrielle Entwicklungsgeschichte Sömmerdas zu erfahren. Eine kleine Sammlung historischer Waffen sowie Einblicke in deren Herstellung warten ebenso auf den Besucher wie die Wohn- und Arbeitswelt des 19. Jahrhunderts. Ein weiterer Teil des Museums beleuchtet die Person Heinrich Ehrhardt sowie die Entstehung der Fabrik „Rheinmetall“, aber auch die Entwicklung des Büromaschinenwerks Sömmerda (BWS) mit seinen Produkten ist Teil der Ausstellung.

2005 eröffneten das Museum sowie die Bibliothek nach fast dreijähriger Umbauzeit des damals unansehnlichen Gebäudes zum Tag des offenen Denkmals erstmals seine Pforten für Besucher. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, das genaue Datum seiner Erbauung ist unbekannt. Nachweisbar ist, dass Dreyse 1831 Eigentümer des zweistöckigen Hauses mit zwei Nebengebäuden war. 1957 wurde das Haus von den Dreyse-Erben an die Stadt Sömmerda veräußert.

Zinnfiguren-Diorama zu der Schlacht bei Langensalza 1866
Zinnfiguren-Diorama zu der Schlacht bei Langensalza 1866

1909 wurde zu Ehren Dreyses auf dem Sömmerdaer Marktplatz das Dreyse-Denkmal enthüllt, das als Miniatur im Musuem zu bewundern ist. Das Original überstand zwar den Zweiten Weltkrieg unbeschadet, wurde aber dann im Rahmen der Metallspende des deutschen Volkes eingeschmolzen.

Adresse

Dreyse-Haus

Historisch-technisches Museum & Stadt- und Kreisbibliothek

Weißenseer Straße 15

99610 Sömmerda

Öffnungszeiten

Mo/Di/Do

10:00 – 18:00 Uhr

Mi geschlossen
Fr

10:00 – 13:00 Uhr

So 17:00 Uhr (außer Feiertage)

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