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Astrid Koopmann/ Bernhard Meier
Kennst du Erich Kästner?

Ist das dort nicht Kästner, Erich Kästner? Ich habe gehört, er war gerade auf großer Reise - Dresden, Leipzig, Berlin, München oder so. Soll ich dich mit ihm bekannt machen? Kästner mal ganz privat! Er hat immer eine Menge spannender Geschichten auf Lager.

Stille, stille, kein Geräusch gemacht

Stille, stille, kein Geräusch gemacht

Der Herausgeber von „Deutsches Kinderlied und Kinderspiel“ (1897), Franz Magnus Böhme, vermerkte unter diesem einfachen und volksnahen Wiegenlied:

„Aus meiner Kindheit mir erinnerlich“

Zu der Entstehungszeit gibt der Herausgeber an, dass „Stille, stille, kein Geräusch gemacht“aus Thüringen stamme und seine Entstehung selbst vor 1830 datiert werden kann. Weitere Veröffentlichungen fand das Stück in Theodor Fliedners „Liederbuch für Kleinkinderschulen“ (1842) mit dem Vermerk, seine Herkunft sei aus dem Bergischen. Hier findet sich statt „mein Kindchen“ allerdings „Lehrerin“, die Melodie weicht ebenfalls ab. Des Weiteren wurde die Weise im Zusammenhang mit dem, wie Böhme anführt, „Sauflied“ „Bier her“ in einigen Sommerbüchern veröffentlicht.

Carolin Eberhardt.

Stille, stille, kein Geräusch gemacht!

Darum seid nur alle still,

weil mein Kindchen schlafen will.

Stille, stille, kein Geräusch gemacht!


*****

Vorschaubild: Mond und Sterne, 2019, Urheber: Mysticsartdesign via Pixabay CCO.

Notensatz von Carolin Eberhardt.

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