Thüringen-Lese

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Florian Russi
Papier gegen Kälte

Manfred Hoffmann, ehemals Klassenbester, ist ein angesehener Kinderarzt mit eigener Praxis und strebt nach dem Professorentitel. Stets bemüht, allen in ihn gesetzten Erwartungen zu entsprechen, steuert sein Leben in eine Sackgasse. Die jahrelange wissenschaftliche Arbeit erweist sich plötzlich als vergebens, sein Karriereaufstieg ist gefährdet, seine Ehe gescheitert, alle Erwartungen enttäuscht. Auf der Suche nach Genugtuung und nach Rechtfertigung begibt er sich auf Wege, die gefährlich weit in die Netze der organisierten Kriminalität ziehen.

Eine packende Mischung aus Entwicklungsroman und spannendem Thriller.

auch als E-Book erhältlich

Stille, stille, kein Geräusch gemacht

Stille, stille, kein Geräusch gemacht

Der Herausgeber von „Deutsches Kinderlied und Kinderspiel“ (1897), Franz Magnus Böhme, vermerkte unter diesem einfachen und volksnahen Wiegenlied:

„Aus meiner Kindheit mir erinnerlich“

Zu der Entstehungszeit gibt der Herausgeber an, dass „Stille, stille, kein Geräusch gemacht“aus Thüringen stamme und seine Entstehung selbst vor 1830 datiert werden kann. Weitere Veröffentlichungen fand das Stück in Theodor Fliedners „Liederbuch für Kleinkinderschulen“ (1842) mit dem Vermerk, seine Herkunft sei aus dem Bergischen. Hier findet sich statt „mein Kindchen“ allerdings „Lehrerin“, die Melodie weicht ebenfalls ab. Des Weiteren wurde die Weise im Zusammenhang mit dem, wie Böhme anführt, „Sauflied“ „Bier her“ in einigen Sommerbüchern veröffentlicht.

Carolin Eberhardt.

Stille, stille, kein Geräusch gemacht!

Darum seid nur alle still,

weil mein Kindchen schlafen will.

Stille, stille, kein Geräusch gemacht!


*****

Vorschaubild: Mond und Sterne, 2019, Urheber: Mysticsartdesign via Pixabay CCO.

Notensatz von Carolin Eberhardt.

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