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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Hotel – Restaurant „Am Goethebrunnen“

Hotel – Restaurant „Am Goethebrunnen“

Florian Russi

Behaglicher Ort

Im Kurzentrum Bad Berka, direkt gegenüber Goethebrunnen, Trinkhalle und Kneippanlage und unmittelbar am Eingang zum Kurpark gelegen, befindet sich das Hotel-Restaurant „Am Goethebrunnen". Das Hotel hat 9 Zimmer (20 Betten) und wird vor allem von Kurgästen belegt. Das nicht sehr große, gemütliche Restaurant lädt mit einer Speisekarte zu Tisch, auf der sich nicht sehr viele, aber sehr gut ausgesuchte und zusammengestellte Angeboten finden. Wer die Behaglichkeit liebt, ist hier am richtigen Platz. In den wärmeren Jahreszeiten steht den Gästen auch die kleine Eingangsterrasse zur Verfügung. Das Essen ist gut, auch Kaffee-Gäste kommen auf ihre Kosten. Beliebt sind vor allem die selbst hergestellten „Windbeutel".

Die Lage des Hauses macht deutlich, dass es sich um einen Ort handelt, der in der Geschichte des Kurörtchen Bad Berka eine Rolle gespielt hat. Vor allem Johann Wolfgang von Goethe hat sich als Weimarer Minister dafür eingesetzt, dass das damalige Dorf Berka zum Kurort entwickelt wurde. Grund waren eine dort entdeckte Heilquelle, sowie das waldreiche Umfeld des „Städtchen" mit seinem wohltuenden Reizklima. Inzwischen führt Berka offiziell die Vorsilbe Bad in seinem Namen und ist staatlich anerkannt als Ort mit Heilquellenkurbetrieb. Eine große Akutklinik und 3 Fachkliniken haben sich hier angesiedelt. An der Stelle des heutigen Hotelgebäudes wurde 1875 ein Moorbadehaus errichtet, denn über viele Jahre wurde in Bad Berka und Umgebung heilsame Moor-Erde gewonnen und für medizinische Behandlungen eingesetzt. Die Moor-Reserven sind inzwischen verbraucht. Das Heilwasser, das heute für den Kurbetrieb bestimmend ist, ist ein Calcium-Sulfat-Hydrocarbonat-Wasser und wird vor allem bei Magen- und Darmstörungen eingesetzt.

Zu einer wirksamen Kur gehört unbedingt auch ein kulinarisches Wohlgefühl. Im Restaurant „Am Goethebrunnen" lässt es sich finden.

 

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Fotos: Florian Russi

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