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Martin Schneider
Kennst du Leo Tolstoi?

Welche Persönlichkeit steckt hinter diesem großen Mann der russischen Literatur? Über das bewegte und gegensätzliche Leben Tolstois weiß dieses Buch zu erzählen. Zugleich stellt es einige ausgewählte Werke dieses großen Visionärs in Auszügen vor.

Zitronenmelisse (auch Honigpflanze)

Zitronenmelisse (auch Honigpflanze)

Viola Odorata

Die Pflanze der Liebe

Der Begriff -Melisse- kommt aus dem Griechischen und bedeutet Biene.  Bienen sind bekannt für ein harmonisches Zusammenleben - die Melisse wirkt ebenfalls harmonisch ausgleichend auf die Menschen. Manche Imker setzen die Blätter zum Besänftigen ihrer Bienen ein. Die Melisse wird auch mit der Göttin der Liebe verglichen.

Die Zitronenmelisse wird 30 - 80 cm hoch und blüht weiß bzw. bläulich-weiß. Vor der Blüte duftet sie zitronig, später nicht mehr so angenehm.

Ernte:

Während der Blütezeit sollte man die Blätter nicht mehr sammeln, da sich die Wirkstoffe verändern. Blütezeit ist von Juni bis August. Die Erntezeit je nach Standort von Ende Juni bis etwa Mitte Juli. Glücklicherweise treibt die Pflanze noch einmal im September bis etwa Mitte Oktober.

Wer die Melisse im Garten hat, wird sie nie mehr los und das ist gut so. Man kann davon nie genug besitzen! Vorsicht beim Ernten und trocknen, denn die Druckstellen werden schwarz. Schneiden Sie beim Ernten die Spitzen mit 2 Quertrieben ab. Später bilden sich neue Triebe, die natürlich auch geerntet werden können.

Die Melisse wird sehr vielseitig eingesetzt, weil sie fast alles kann.

Wirkungen:

Die Blätter wirken krampflösend und beruhigend. Die gallentreibende Wirkung ist auf die Rosmarinsäure zurückzuführen.

Der Tee soll sogar gegen Liebeskummer helfen!

Die ätherischen Öle mindern Schlafstörungen und Schwangerschaftsbeschwerden, ebenso Verdauungsprobleme, Appetitlosigkeit und Blähungen. Sogar Herpes und Schilddrüsenaktivitäten (Menschen mit Hyperaktivität) werden gehemmt.

Inhaltsstoffe:

-          Gerbstoffe

-          Flavonoide

-          Triterpene

-          Ätherisches Öl: Linalool, Citrale, Polyphenole

So bereite ich den Tee zu:

Die frischen oder getrockneten Blätter (nicht zerhacken) in eine Kanne geben und heißes Wasser darüber gießen (nicht kochendes). Frische oder getrocknete Minzblätter und etwas Honig verfeinern den Geschmack.

Möglichst nicht länger als 10 Min. zugedeckt ziehen lassen. Er schmeckt und wirkt heiß oder kalt. Guten Appetit!

*****

Fotos:  Viola Odorata

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